Das Gebet bewegt den Arm Gottes – auch heute und in Deinem Leben!?

Die Psalmen sind voll von Gebeten – in Anfechtung, Not, Verfolgung – aber auch zum Lob und Dank!

„Not lehrt beten“ lautet ein Sprichwort.

Tasten wir uns heran

Gebet reines Herzens!! Wenn mit dem Gebet „Unrechtes“ bezweckt wird oder dem Menschen im Sinn steht, dann gibt es keine Gebetserhörung!

Stellen Sie sich diesen Vers wahrhaftig vor Augen: von den Gottlosen distanziert sich Gott; der Gerechten Gebet aber erhört ER!

Wir haben über die Definition der Gerechtigkeit schon mal gesprochen; was ist GERECHTIGKEIT? Jesus erklärt es ganz einfach:

Johannes 16,7-11 (vgl. Panzer der Gerechtigkeit).

Manasses Gebet

Zurück zum Gebet: Lesen Sie im alten Testament aus 2. Chronik 33,10-15

Manasse wurde König von Israel mit 12 Jahren! Das ist dem Jungen „zu Kopf gestiegen“ und er tat viele Dinge, die Gott missfielen. Als er in großer Not war (gefangen bei Feinden) hat er zum aufrichtigen Gebet gefunden und Gott hat sein Gebet erhört; er kam frei und zurück auf seinen Thron. ABER: das Gebet bewegt Gottes Arm – und den Fuß, die Hand und den Kopf des Menschen. Es bleibt auch für den Beter nicht ohne Konsequenz. Manasse lies alle Götzenbilder, falsche Altäre usw. vernichten. Es war die Folge seines Gebetes mit dem er seinen Teil der Zwiesprache mit Gott erfüllt hat. Gebetserhörung ist keine Einbahnstraße; es fordert Taten auch vom Beter/der Beterin selbst!

Was sagt nun Jesus zum Gebet?

Und wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler, die sich zum Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken stellen, um von den Leuten gesehen zu werden. Ich sage euch: Sie haben ihren Lohn damit schon erhalten. Wenn du beten willst, geh in dein Zimmer, schließ die Tür, und dann bete zu deinem Vater, der auch im Verborgenen gegenwärtig ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird dich belohnen. Beim Beten sollt ihr nicht leere Worte aneinander reihen wie die Heiden, die Gott nicht kennen. Sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie, denn euer Vater weiß, was ihr braucht, und zwar schon bevor ihr ihn darum bittet. Ihr sollt so beten: „Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, dein Wille geschehe auf der Erde, wie er im Himmel geschieht. Gib uns heute unser tägliches Brot. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir denen vergeben haben, die an uns schuldig wurden. Und lass uns nicht in Versuchung geraten, sondern errette uns vor dem Bösen". Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer Vater im Himmel euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, wird euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen auch nicht vergeben.
Matthäus 6,5-15

Leider werden die Verse vor und nach dem VATER UNSER nicht gelesen oder vorgetragen; es ist eine eindringliche Mahnung an uns: die Vergebung gegenüber dem Nächsten.

Eine ganz besondere Gebetserhörung

JESUS schildert eine ganz besondere Gebetserhörung in Markus 9,17-29

Sicher kennen Sie die Geschichte des Jungen, der von Epilepsie geplagt war. Jesu Jünger konnten nichts vollbringen, berichtet der Vater des Jungen. Jesus sagt im Vers 29: Diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Beten! Es ist ein „nicht zweifeln“ an dem Versprechen Jesu, dass unser Gebet erhört wird und wir Wunder durch beten erleben werden.

Ein unerhörtes Gebet Jesu

Es gibt aber auch ein Gebet von Jesus, welches nicht erhört wurde. Lesen Sie bitte im Matthäus 26,36-46

Jesus betet 3x im Garten Gethsemane, dass der Kelch (seine Hinrichtung am Kreuz) an ihm vorüber gehe. Warum ändert Gott seinen Plan nicht und erspart seinem Sohn Jesus die Qualen? Dann wäre sein Erlösungsplan für die ganze Menschheit Null und Nichtig. Jesus wusste es, dass sein Vater seinen Tod nicht abwenden konnte und er betete um die Kraft Gottes und seinen Beistand.

Fazit

Das Gebet, wenn Du nicht zweifelst, bewegt Gottes Arm und es setzt in Deinem Leben zielführende Veränderungen in Bewegung!


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