Waffenrüstung Gottes - Teil 2

Wir setzen unsere Betrachtung der einzelnen Teile der gesamten Rüstung (Epheser 6,10-17) fort:

Helm des Heils

Das Heil kommt von den Juden: Nicht nach dem Karnevalslied: Heile, Heile, Gänschen – es wird ja wieder gut…

Heil bedeutet in dem Zusammenhang nicht in erster Linie die Heilung eines (erkrankten) Menschen, sondern darf hier gerne mit RETTUNG übersetzt werden. Jesus der Retter der Welt.

"Wir glauben jetzt nicht mehr nur aufgrund von dem, was du uns erzählt hast", erklärten sie der Frau. "Wir haben ihn jetzt mit eigenen Ohren gehört und wissen, dass er wirklich der Retter der Welt ist."
Johannes 4,42
Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten. Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht glaubt, ist damit schon verurteilt; denn der, an dessen Namen er nicht geglaubt hat, ist Gottes eigener Sohn.
Johannes 3,17-18

Das Schwert des Geistes

Denn eines müssen wir wissen: Gottes Wort ist lebendig und voll der Kraft. Das schärfste beidseitig geschliffene Schwert ist nicht so scharf wie dieses Wort, das Seele und Geist und Mark und Bein durchdringt und sich als Richter unserer geheimsten Wünsche und Gedanken erweist.

Das Schwert ist nicht als Waffe zu verstehen! Heute würden wir es eher als Skalpell bezeichnen. Es schneidet/trennt Gutes von Bösem in unserem Leben (an Leib, Seele und Geist).

Die Frucht des Geistes

Was will ich damit sagen? Lasst den Geist Gottes euer Verhalten bestimmen, dann werdet ihr nicht mehr den Begierden eurer eigenen Natur nachgeben. Denn die menschliche Natur richtet sich mit ihrem Begehren gegen den Geist Gottes, und der Geist Gottes richtet sich mit seinem Begehren gegen die menschliche Natur. Die beiden liegen im Streit miteinander, und jede Seite will verhindern, dass ihr das tut, wozu die andere Seite euch drängt.
Galater 5,16-17
Im Übrigen ist klar ersichtlich, was die Auswirkungen sind, wenn man sich von der eigenen Natur beherrschen lässt: sexuelle Unmoral, Schamlosigkeit, Ausschweifung, Götzendienst, okkulte Praktiken, Feindseligkeiten, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Rechthaberei, Zerwürfnisse, Spaltungen, Neid, Trunkenheit, Fressgier und noch vieles andere, was genauso verwerflich ist. Ich kann euch diesbezüglich nur warnen, wie ich es schon früher getan habe: Wer so lebt und handelt, wird keinen Anteil am Reich Gottes bekommen, dem Erbe, das Gott für uns bereithält.
Galater 5,19-21
Die Frucht hingegen, die der Geist Gottes hervorbringt, besteht in Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung. Gegen solches Verhalten hat kein Gesetz etwas einzuwenden. Nun, wer zu Jesus Christus gehört, hat seine eigene Natur mit ihren Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Da wir also durch Gottes Geist ein neues Leben haben, wollen wir uns jetzt auch auf Schritt und Tritt von diesem Geist bestimmen lassen.
Galater 5,22-25

Denken Sie an das Skalpell, das die „Geschwüre“ mit scharfem Schnitt heraustrennt. Lassen Sie sich vom Schwert des Geistes die Nichtigkeiten und schadhaften Stellen in Ihrem Leben aufzeigen und heraustrennen. Jesus schenke Ihnen das neue LEBEN in seiner Gegenwart.


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