Vater, ich will!

Wann hast du das zum letzten mal zu deinem Vater gesagt?

Für den Gesamtkontext lesen wir Johannes 17. Jeder Vers ein Felsenwort! Das gesamte Kapitel eine Gewissheit! Insbesondere auf den Vers 24 kommt es an:

Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe die Welt gegründet war.
Johannes 17,24

Es ist das tiefe Verlangen Jesu, dass wir bei ihm sein sollen und er uns in der Ewigkeit bei sich haben möchte. Die Jahrzehnte hier sind für uns nicht Priorität, sondern die Ewigkeit.

Ein anderes Mal sagte Jesus: „Nicht, wie ich will, sondern wie du willst.“ (vgl. Matthäus 26,39). Das beten wir im Vater unser: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden“.

Lies bitte auch Markus 14,32-42.

Wollen wir Jesus in unserem Leben – trotz aller Erfahrung – so bedingungslos vertrauen und seinem Wort gehorchen? Simon tat es: Lukas 5,1-11.

Deine Erfahrung nützt dir nichts. An Gottes Segen ist alles gelegen! Vertraue dein Leben Jesus an – er führt es zum Ziel und zwar „mit vollen Netzen“.

Unmittelbar im Anschluss schildert Lukas folgendes:

Und es begab sich, als er in einer der Städte war, siehe, da war ein Mann voller Aussatz. Als der Jesus sah, fiel er nieder auf sein Angesicht und bat ihn und sprach: Herr, willst du, so kannst du mich reinigen. Und er streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will’s tun, sei rein! Und sogleich wich der Aussatz von ihm.
Lukas 5,12-13

Der schwerkranke Mann wusste, dass nur Jesus Heilung, Rettung und die Ewigkeit ermöglichen kann. Jesus muss keine Wunder vollbringen – aber er will es tun, wenn du ihn bittest. Immer.


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